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    <title>SDAJ München : Rubrik:02 aktionsberichte</title>
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    <dc:publisher>sdaj.muc</dc:publisher>
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    <dc:date>2010-05-16T08:22:28Z</dc:date>
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    <title>SDAJ München</title>
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  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6338314/">
    <title>Aktionsbericht „NPD-Infostand am Ökumenischen Kirchentag“</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6338314/</link>
    <description>Unter dem Motto „Raus aus Afghanistan – Kein Blut für die USA“ wollte die NPD München am Freitag den 14. Mai einen Infostand in der unmittelbaren Nähe des Marienplatzes abhalten, auf dem die Festlichkeiten des 2. Ökumenischen Kirchentages stattfanden. Schon bald nach deren Erscheinen gab es breiten Protest dagegen. Der Infostand wurde durch die SDAJ und andere anwesende Antifaschisten blockiert und ein Verteilen ihres Propagandamaterials aktiv verhindert, worüber sich die NPD-Kandidatin Renate Werlberger bei der Polizei beschwerte. Gleichzeitig verteilte die SDAJ München Flugblätter mit der Aufschrift „Vorsicht Nazis!“, um die vorbeiströmenden Passanten zu informieren. Viele Passanten waren empört über die Frechheit der NPD, am Kirchentag einen Infotisch abzuhalten, aber wandten sich auch mit Kritik in Richtung der Stadtverwaltung, die diesen Infotisch genehmigt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zwei duzend Polizeibeamte ermöglichten diesen Infotisch. So wurden die blockierenden Antifaschisten vom Infotisch weggedrängt und ein Gang für Passanten errichtet. Dieser wurde allerdings von den bereits informierten Passanten nicht genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Gruppe von christlichen Kirchentagsbesuchern versammelten sich in 50 Metern Entfernung zu einer kleinen Gegenkundgebung, verließen jedoch nach einigen Rufen wie „Nazis raus!“ die Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ruhm hat sich auch nicht der Veranstalter des ÖKT bekleckert. Auf Nachfrage von Antifaschisten, ob denn keine Durchsage von der riesigen Hauptbühne möglich sei, antwortete dieser sinngemäß: „Die sind uns doch egal, wir machen hier unser Ding.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das antifaschistische Engagement konnte dieser Infotisch verhindert werden. Es zeigt sich, dass in München nach der Blockade des 8.Mai-Nazi-Aufmarsches deutlich mehr Bereitschaft herrscht, Naziaktionen zu verhindern.</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc.ost</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-16T08:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6335417/">
    <title>8. Mai Nazifrei!</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6335417/</link>
    <description>8. Mai, das Datum steht für die Befreiung vom Faschismus durch die alliierten Soldaten, für das Ende des wohl dunkelsten Kapitels deutscher bzw. europäischer Geschichte, für die Rettung Hunderttausender vor der Vernichtung durch die Faschisten. Umso ekelhafter ist es, wenn wie letzten Samstag in München, die heutigen Faschisten versuchen an diesem Datum zu marschieren und ihre Hetze wieder auf unsere Straßen zu tragen. &lt;br /&gt;
Diesmal sollte es aber ganz anders kommen, als sonst von München gewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang zuerst: Am frühen Nachmittag zog eine, hauptsächlich von linksradikalen Gruppen (und auch der SDAJ) getragene Demo, durch die Münchener Innenstadt um die Befreiung zu feiern, aber auch dafür zu kämpfen die Wurzeln des Faschismus endgültig zu vernichten. Leider sind nämlich mit dem 8. Mai 1945 Krieg, Rassismus und Ausbeutung keineswegs abgeschafft worden, sondern müssen täglich weiter bekämpft werden. &lt;br /&gt;
Mit 500-600 Leuten zog die Demo lautstark vom Rindermarkt übers Tal zum Sendlinger Tor. Belustigend war ein Bayernfan der am Rand der Demo meinte er müsste einen Hitlergruß zeigen und sich so nicht nur die Wut der Demoteilnehmer, sondern auch gleich eine Anzeige von der Polizei abholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinen Fußbreit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Demo fuhr man geschlossen nach Fürstenried West, wo die Nazis am Abend marschieren wollten. Dort traf dann der eher linksradikale Teil der Demo auf AntifaschistInnen aller Parteien (von DKP bis CSU), die ein Volksfest am Rande der Nazidemo organisiert hatten. Hier kam es bereits zu ersten Versuchen gleich mal auf der Straße zu bleiben, die allerdings von der Polizei abgedrängt wurden. Nach einiger Zeit allerdings begaben sich einige Personen aus allen Spektren auf die Route, bevor die Polizei dies verhindern konnte. Die Polizei versuche zwar mehr oder weniger motiviert weitere Demonstanten davon abzuhalten auf die Straße zu kommen, doch immer mehr Leute sickerten über verschiedene Wege zur Blockade durch. Als diese auf mehrere 100 Personen angewachsen war, sah die Polizei, die mit Hunden, Pferden und Wasserwerfer vor Ort war, wohl keine Möglichkeit ohne ganz schlechte Schlagzeilen die Blockade zu räumen und öffnete daher die Absperrungen zum Volksfest. Aufgrund dieser Blockade und der schönen Lage in Fürstenried West (wenig Straßen, viel Wald) mussten die Nazis nach wenigen 100 Metern bereits haltmachen und wieder umdrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei den Abschlussreden der Nazis hat man ihnen angemerkt, dass sie doch recht sauer darüber waren, dass sie mit ihren 60-70 Kameraden, Tausenden Gegendemonstranten und ohne richtige Demo an diesem Tag (mal wieder) verloren hatten. Um noch eins draufzusetzen, kündigte Phillip Hasselbach noch weiter Aktionen in der Innenstadt an, was die Polizei veranlasste alle Nazis in Unterbindungsgewahrsam zu nehmen. Das die Polizei zur Abwechslung mal nicht auf der Seite der Nazis stand verdanken wir dem breiten Bündnis, das von Antifagruppen, SDAJ, AnwohnerInnen, SPD bis hin zur FDP ging. Besonderer Dank geht natürlich auch an alle AntifaschistInnen in Dresden und Berlin die wichtige Vorarbeit geleistet haben, um friedliche Blockaden zu legitimieren. Nur durch dieses Zusammenspiel war es möglich den öffentlichen Druck zu schaffen, um diesen Erfolg durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befreiung: Ein Grund zu feiern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wär der Tag nicht schon geil genug gewesen gab es dann noch eine Befreiungsfeier mit feinstem Drum &apos;n Bass direkt an der Isar zu der hunderte Menschen kamen und den Tag (und die folgende Nacht) würdig feierten. Nach diesem Tag war die Stimmung natürlich sehr ausgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Fazit: Eigene Inhalte wurden gesetzt, Nazis wurden blockiert und die Befreiung wurde gefeiert. Rund um ein genialer Tag, einzige Schattenseite war, dass die Polizei sich natürlich nicht nehmen lassen konnte, einige AntifaschistInnen festzunehmen. Wir fordern, dass alle Verfahren in diesem Zusammenhang sofort eingestellt werden! Nazis blockieren ist kein Verbrechen, sondern die Pflicht aller Demokraten!</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-13T16:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6289220/">
    <title>Aktionsbericht „Zeitarbeit ist moderne Sklaverei!“</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6289220/</link>
    <description>Am Dienstag den 13. April fand in der Münchner Arbeitsagentur die größte Zeitarbeitsmesse Deutschlands statt. Über 45 Zeitarbeitsfirmen präsentierten ihre Art von Ausbeutung. Zeitarbeit ist eines der schlechtesten Arbeitsverhältnisse, denn der Angestellte erhält im Durchschnitt 30% weniger Gehalt als ein Festangestellter, verzichtet gleichzeitig auf den Kündigungsschutz und besitzt kaum Rechte im Betrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wird diese Ausbeutungsmethode vom Arbeitsamt als „Job- und Karrierechance“ bezeichnet. Viele Arbeitssuchende wissen nicht, dass diese Art der Arbeit genauso wie „Ein-Euro-Jobs“ nur eines bewirken: Die Unternehmen umgehen Tarifverträge und Arbeitsschutzbestimmungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDAJ München konnte dieses Werben für Sklaverei natürlich nicht hinnehmen. Wir verteilten in und vor dem Arbeitsamt Flugblätter, in denen wir auf die wirkliche Bedeutung von Zeitarbeit hinwiesen. Die Unternehmen reagierten natürlich gereizt, ging ihnen doch viel „Ausbeutungsmaterial“ durch unsere Flugblätter und Gespräche verloren. Die Arbeitssuchenden zeigten sich sehr interessiert und verließen nach unseren Gesprächen teilweise die Messe. Nachdem wir einige weitere Stände mit unserem Material verschönert hatten, wurden wir des Gebäudes verwiesen und die Securities drohten uns, die Polizei zu verständigen. Unbeeindruckt davon verteilten wie unser Material außerhalb des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDAJ hat somit viele Arbeitssuchende vor der Sklaverei der&lt;br /&gt;
Zeitarbeit bewahrt. Wir werden auch in Zukunft wie Kapitalisten stören und behindern, wo es auch geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern:&lt;br /&gt;
* Sofortiges Verbot von Zeitarbeit!&lt;br /&gt;
* Gerechte und stabile Zukunftschancen für alle ArbeiterInnen im&lt;br /&gt;
Betrieb!&lt;br /&gt;
* Ein Recht auf Arbeit für alle!</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc.ost</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-13T15:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6256926/">
    <title>Proteste gegen Bundeswehrwerbung auf der Messe für Ausbildung und Studium</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6256926/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-2-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-2-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 21.03.2010: Am 19.03. und 20.03.2010 fanden  im Münchner Messegelände M.O.C. die Azubi- und Studientage statt, eine Messe für Ausbildung und Studium. Schüler und Eltern konnten  sich über Ausbildungen, Studium und andere Möglichkeiten des Berufseinstieges informieren. Zu den knapp 100 Ausstellern zählten unter anderem der Bundesnachrichtendienst und die Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-2-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-2-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Am Samstagvormittag wurde der Bundeswehrstand von Kriegsgegnern gemeinsam mit Mitgliedern der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend SDAJ besucht. Vor dem Werbestand der Bundeswehr kam es mehrfach zum Zeigen von Plakaten und Transparenten, die sich gegen den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und die Präsentation der Bundeswehr als „normaler Arbeitgeber“ auf einer Azubi- und Studentenmesse richteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-2-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-2-03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nachdem das zivile Messepersonal die Proteste im Messegelände durch Hausverbote beenden konnte, wurden anschliessend die Transparente „Kein Werben fürs Sterben“, „Bundeswehr raus aus Afghanistan“ vor dem Gelände ausgebreitet und entsprechende Flugblätter verteilt. Die Besucher reagierten verhalten bis positiv auf die Aktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aktion war Teil einer bundesweiten Kampagne der SDAJ, welche sich gegen die Präsenz der Bundeswehr auf Berufsbildungsmessen, Schulhöfen und Klassenzimmern wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.kommunisten.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1458&quot;&gt;Kommunisten.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-24T22:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6250859/">
    <title>Rede zum Newroz (Fest der unterdrückten Völker)</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6250859/</link>
    <description>Liebe Freundinnen und Freunde,&lt;br /&gt;
Liebe Genossinnen und Genossen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als eine internationalistische und sozialistische Jugendorganisation solidarisieren wir uns mit euch, bei eurem Kampf für Frieden, Demokratie und Selbstbestimmung. &lt;br /&gt;
Die SDAJ-München (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) sagt &quot;Newroz piroz be!&quot; und &quot;Frohes Newroz!&quot;&lt;br /&gt;
Es ist das Fest vieler Kulturen von verschiedenen Völkern. Es ist das Fest des &quot;Neuen Tages&quot;, des &quot;Neuen Jahres&quot;, des &quot;Neuanfangs&quot;. Neuanfang für den Kampf und dem Widerstand. Kampf, gegen die Unterdrückung, gegen die Ausbeutung der Völker von den Imperialisten. Es ist die Hoffnung für Frieden und Demokratie aller unterdrückten Menschen dieser Erde.&lt;br /&gt;
Überall auf dieser Erde werden WIR, das Volk, von der herrschenden Klasse ausgebeutet und erschossen. Zum Beispiel in Palästina oder Afghanistan. &lt;br /&gt;
Auch in Kurdistan/Türkei wird eine &quot;demokratische Lösung&quot; der kurdischen Frage abgelehnt und es werden schmutzige Spiele mit dem Volk gespielt, die wir schon von der Zeit des &quot;Kalten Krieges&quot; kennen. Die türkische Regierung kündigte letztes Jahr an, eine &quot;demokratische Öffnung&quot; zur friedlichen Lösung der kurdischen Frage zu starten. Das verschaffte in der Bevölkerung große Hoffnungen. Doch das endete mit dem Verbot der Partei für eine demokratische Gesellschaft (DTP), die von mehreren Millionen Menschen gewählt und die parlamentarische Stimme des kurdischen Volkes war. Es wurden gegen viele AktivistInnen, PolitikerInnen, GewerkschaftlerInnen und sogar BürgermeisterInnen einen Politikverbot erteilt. Damit war es aber noch nicht zu Ende, auch viele Hausdurchsuchungen und Repressionen folgten gegenüber vielen kurdischen AktivistInnen. &lt;br /&gt;
Wir missbilligen diese Haltung des türkischen Staates und der Regierung.&lt;br /&gt;
Auch in den EU-Staaten wie Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland gibt es große Repressionen gegenüber kurdischen AktivistInnen. In Belgien wurden Anfang März 2010 von der Polizei die Sendestudios von Roj TV, dass Programme in türkischer und kurdischer Sprache sendet, durchsucht. Dabei wurden AktivistInnen der kurdischen Freiheitsbewegung und Journalisten verhaftet. &lt;br /&gt;
Wieder einmal sehen wir deutlich auf welcher Seite die NATO- und EU-Staaten mit ihren heuchlerischen Phrasen vom „Frieden“ WIRKLICH stehen und welchen Standpunkt sie bei der &quot;Lösung der kurdischen Frage&quot; verteidigen. &lt;br /&gt;
Lasst unsere Erhebung gegenüber die kapitalistische und imperialistische Ausbeutung brennen wie das Newroz-Feuer!&lt;br /&gt;
-	Hoch die internationale Solidarität!&lt;br /&gt;
-	Denn Solidarität ist unsere stärkste Waffe!&lt;br /&gt;
-	Wenn sie ihre Waffen und Panzer haben, haben wir unsere Solidarität!&lt;br /&gt;
Newroz piroz be! &lt;br /&gt;
Für die ArbeiterInnen und Unterdrückten Völker dieser Erde!&lt;br /&gt;
Für einen würdigen Frieden oder einen großartigen Widerstand!&lt;br /&gt;
(Sozialistische Deutsche Arbeiterinnen- und Arbeiterjugend - München)</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T13:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6250714/">
    <title>Kundgebung: 18.März - Tag der politischen Gefangenen</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6250714/</link>
    <description>&lt;b&gt;Freiheit für Faruk Ereren!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/tagderpolgef10-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_tagderpolgef10-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am 18. März 2010, am Richard-Strauß-Brunnen (München) gab es eine Kundgebung zum „Tag der politischen Gefangenen“. Es beteiligten sich bei dem Protest ca. 30 Personen.  Zusammen mit Einzelpersonen aus der Linkspartei, Roten Hilfe, mit  kurdischen und türkischen AktivistInnen und anderen Gruppen aus der Linken forderte die SDAJ-München &quot;Freiheit für alle politischen Gefangenen&quot;. Unter anderem wurden Reden von der Roten Hilfe und SDAJ gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag wird jedes Jahr von den linken und revolutionären Kräften überall auf der Welt als &quot;18. März - Tag der politischen Gefangenen&quot; anerkannt. Dieser Tag ist kein Tag zum Feiern, sondern um die Proteste gegen die Repressionen des Staates zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/tagderpolgef10-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_tagderpolgef10-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Faruk Ereren wird vorgeworfen, führendes Mitglied der verbotenen DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei - Front) zu sein. Er sitzt schon seit 3 Jahren in Deutschland unter Isolationsbedingungen in Untersuchungshaft. Die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen Faruk Ereren beruht weitgehend auf türkischem Beweismaterial. Das Beweismaterial besteht jedoch vor allem auch aus Geständnissen, welche unter Folter erpresst wurden. Trotzdem wird dieses unter Folter entstandene Material als Beweismittel anerkannt. Es gibt in der Bundesrepublik Deutschland sehr viele Urteile gegen politische AktivistInnen aus der Türkei und Kurdistan, deren Auslieferung an die Türkei abgelehnt wurde, mit der Begründung, dass sie in der Türkei systematisch gefoltert werden würden. Das Gericht begründet nun seine Zustimmung zum türkischen Auslieferungsersuchen damit, dass Faruk Ereren in der Türkei wegen seiner durch Folter entstandenen chronischen Erkrankung möglicherweise entlassen werde. Der 55-Jährige Faruk Ereren ist schon seit 30 Jahren als Revolutionär aktiv. Doch wegen seiner politischen Einstellung wird er in einem EU-Staat, der sich immer gerne als &quot;Rechtsstaat&quot; ausgibt, mit dem Paragraphen 129a und b angeklagt. Diese Haltung ist eine Ungerechtigkeit und eine Doppelmoral des Staates gegenüber Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen fordert die SDAJ zusammen mit anderen Organisationen aus dem linken, internationalistischen und autonomen Organisationen die &quot;Freiheit für Faruk Ereren&quot;, &quot;Freiheit für Mumia Abu Jamal&quot; und natürlich &quot;Freiheit für alle politischen Gefangenen&quot;.</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T12:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6239690/">
    <title>Kriesendemo gegen Kapitalismus in Nürnberg</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6239690/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/nuernberg_krise_10-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_nuernberg_krise_10-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am 6. März 2010 gingen wir in Nürnberg auf die Straße, um gegen die durch den Kapitalismus verursachte Krise und Arbeitslosigkeit sowie gegen Kürzungen im Sozialbereich, bei den Schulen und beim Lohn zu demonstrieren. Als wir aus München in Nürnberg mit dem Zug ankamen wurde sofort einer unserer Genossen mit anderen Demonstranten am Bahnhof festgehalten und von der Polizei über eine Stunde in einer Ecke hinter dem Bahnhof durchsucht. Als wir später versuchten zur Auftaktkundgebung der Demonstration zu gelangen wurden wir durch weitere 3 Polizeiabsperrungen aufgehalten, bei denen jeder unter Jugendliche systematisch von der Polizei aufgehalten und erneut durchsucht wurde. Insgesamt wurden wir also bereits im Vorfeld drei mal unbegründet von der Polizei aufgehalten und durchsucht. Selbst eine Stunde nach &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/nuernberg_krise_10-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_nuernberg_krise_10-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;  Beginn der Auftaktkundgebung waren deshalb nur ein kleiner Teil der Demonstranten zur Lorenzkirche durchgedrungen. Als sich nun endlich der Zug der Demonstranten, darunter Organisationen wie SDAJ, DKP, IGMetall Jugend, Organisierte Autonomie, &apos;solid, REBELL und vor allem eine große Anzahl demonstrierender Schüler, die auch ihren Ärger zum Ausdruck bringen wollten. Über 500 Demonstranten zogen durch die Stadt und skandierten Parolen gegen den Kapitalismus. Vor Schluss der Demonstration gab es eine neue Aktionsform: die Umstellung des Nürnberger Rathauses. &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/nuernberg_krise_10-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_nuernberg_krise_10-03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Demonstration spaltete sich in zwei Teile auf und die Demonstranten fassten sich an den Händen, um eine große Kette zu bilden, die sich dann um das Rathaus schlängelte. Insgesamt funktionierte dies sehr gut und erzielte auch für Fußgänger und Presse eine Außenwirkung und erzeugte Aufmerksamkeit auf unsere Forderungen. Trotzdem war war das Polizei- und Zivilpolizeiaufgebot insgesamt vollkommen übertrieben. Die Demonstration bestand hauptsächlich aus Schülern und Auszubildenden, von denen keine Gefahr ausging. Erneut zeigte sich, dass wir nur friedlich Demonstrieren wollten während die Polizei durchweg versuchte die Jugendlichen durch umfangreiche Polizeikontrollen einzuschüchtern. Wir werden das so nicht hinnehmen! Wir gehen trotzdem weiter auf die Straße, um für eine gerechte Gesellschaft zu demonstrieren! Und wir lassen uns von keinem Polizeiaufgebot so groß es auch sei davon abhalten!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-15T21:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6239723/">
    <title>Bundeswehr wegtreten!</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6239723/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am Samstag den 27.02.10 protestierte die SDAJ München am Rosenheimer- Platz gegen einen Bundeswehrstand auf der Abimesse, der das Ziel hatte Schüler zu werben. Die SDAJler trafen sich in der Früh am Hotel Holiday Inn und bauten vor dem Eingang der Messe ihren Infotisch auf und verteilten Flugblätter an die Passanten. &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Großteil der Leute nahm die Aktion positiv auf und stimmte den Aussagen von uns zu, dass die Bundeswehr die Jugendlichen mit Arbeitsplätzen lockt und damit ihre Perspektivlosigkeit bei der Ausbildungssuche ausnutzt. Sinn der Aktion war es den Jugendlichen zu vermitteln, dass die Bundeswehr für  Leid und Elend sorgt und statt Arbeitsplätze zu schaffen Milliarden in Rüstung und Militär statt in soziale Projekte fließen. Die wenigen Arbeitsplätze die scheinbar von der Bundeswehr geschaffen werden haben gleichzeitig nur wenig mit dem realen Berufsleben zu tun. Ein Koch, der beispielsweise bei der Bundeswehr eine Ausbildung macht, kann letztendlich nur Gulaschsuppen kochen und Semmeln aufschneiden. 
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/antimil10-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_antimil10-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
Als bei unserer Aktion zwei Feldjäger in ihrem Wagen um die Ecke bogen waren sie irritiert durch die ausgebreiteten anti-militaristischen Transparente. Perplex standen die beiden Soldaten nun mit ihrem Auto mitten auf der Kreuzung. Wir versuchten zwar noch die beiden über unsere Aktion aufzuklären und einen Flyer zu überreichen, leider schienen die beiden etwas eingeschüchtert worden zu sein.</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-14T21:20:00Z</dc:date>
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    <title>Münchner Sicherheitskonferenz NATO MSC</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6211527/</link>
    <description>Schon Wochen vor der NATO-Kriegstagung in München liefen die  Vorbereitungen auf Hochtouren. Nicht nur für die Großdemonstration am  ersten Samstag im Februar, sondern auch für diverse andere  antimilitaristische Aktionen und Veranstaltungen, die die SDAJ München  auch schon im Vorfeld der sogenannten Sicherheitskonferenz durchführte.  Los ging es mit einer Reihe von Mobilisierungsveran staltungen: eine zum  Thema NATO-Kriegspolitik weltweit, eine weitere als  Hintergrundinformat ion zur Körberstiftung (die im Rahmen der Siko ein  Treffen junger Nachwuchsmilitarist Innen organisiert) und als Höhepunkt  in dieser Reihe eine Veranstaltung mit Haluk Gerger über den Einfluss  der NATO im türkisch-kurdischen Konflikt, zu der allein über hundert  Leute kamen.  Doch dies war nur der inhaltliche Teil...  In der Woche vor der Sicherheitskonferen z organisierte die SDAJ München  dieses Jahr gleich zwei antimilitaristische Aktionen:  am Mittwoch fand die mittlerweile legendäre Jubeldemo – dieses Jahr zum  Thema „Feed the rich“ - statt, bei der wir als ManagerInnen,  Konzernbosse, bestechliche PolitikerInnen, Bundeswehroffiziere und alles  weitere, was in den Interessen des Kapitals herumläuft, verkleidet durch  die Stadt liefen. Besonders auf der Nobelmeile der Stadt, der  Maximiliansstraße, lächelten uns die LadenbesitzerInnen und PassantInnen  erst wohlwollend zu, bis sie realisierten, dass wir unsere Sprüche wie  „Wir wollen mehr - Bundeswehr“ oder „Wir demonstrieren hier für die  Rechte der Reichen ...“ doch nicht so ganz ernst meinten.  Am Tag darauf fand auf dem Marienplatz eine für unsere Gruppe völlig  neue Aktionsform statt: ein antimilitaristische s Straßentheater nach dem  Prinzip des Brettspiels Monopoly, mit dem Titel „Monopoly – Würfeln um  die Welt“. Einige GenossInnen hatten ihre Verkleidungen vom Vortag  aufgehoben und sich als KapitalistInnen verkleidet. Die Konzernbosse  würfelten um Länder, die als Spielfeld um die Bühne herum aufgebaut  waren und besetzten diese mit ihren „Soldaten“, um anschließend Profit  mit ihnen zu machen. Über die realen wirtschaftlichen Interessen von  Konzernen aus NATO-Staaten in den dargestellten Ländern informierten die  verdutzten PassantInnen Schautafeln.  Am Samstag dann fand die alljährliche Großdemonstration statt, bei der  die SDAJ München auch dieses Jahr wieder den Jugendblock organisiert  hatte. Unterstützt wurde dieser im Jahr 2010 von 13 befreundeten  Organisationen und natürlich von SDAJlerInnen aus der ganzen  Bundesrepublik, die extra für die Demonstration angereist waren. So  konnten wir trotz schlechtem Wetter (und nicht ganz so massenhafter  Beteiligung wie letztes Jahr) einen kraftvollen und lauten Block bilden,  der sich vor allem die Interessen der lernenden und arbeitenden Jugend  auf die Fahnen geschrieben hatte. Die wichtigste Botschaft auf unserem  Lauti und auch in unserer Rede bei der Kundgebung war „Bundeswehr raus  aus Schulen“.  Insgesamt nahmen an der Demonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz  trotz des schlechten Wetters ca. 3000 Menschen teil, um gegen die  NATO-Kriegspolitik zu protestieren. Die Stimmung im Jugendblock war dank  Musik und engagierter Moderation super, auch wenn wir nicht - wie  symbolisch beim Monopoly geschehen – den Bayerischen Hof (Tagungsort der  Siko) stürmten...  Aber was nicht ist, kann ja noch werden ... :-)</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-28T13:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6211641/">
    <title>&quot;Bildung für Alle! Klassen-Kampf!&quot; - Solikonzert ein voller Erfolg</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6211641/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/solikonz10-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_solikonz10-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;300 SchülerInnen, Auszubildende und StudentInnen feierten am Samstag den 20. Februar im Feierwerk auf dem jährlichen Soli-Konzert der SDAJ München.&lt;br /&gt;
Das Festival stand dieses Jahr unter dem Motto &quot;Bildung für Alle! Klassen-Kampf!&quot; und knüpfte an die vergangenen Bildungskämpfe im Jahr 2009 an. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/solikonz10-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_solikonz10-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Einnahmen werden gespendet an die SchülerInitiative München, die neben der SDAJ einer der Hauptorganisatoren der Münchner Bildungsstreiks ist.&lt;br /&gt;
Das Konzert war gleichzeitig Auftakt für die kommenden Bildungskämpfe in diesem Jahr - es haben sich viele Aktive aus den Protesten wieder getroffen, diskutiert und angefangen neue Aktionen zu planen, die ihren vorläufigen Höhepunkt am 9. Juni 2010 finden werden werden, wenn es wieder heißt: Bildungsstreik im ganzen Land!</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
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    <dc:date>2010-02-28T13:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6211637/">
    <title>Monopoly - Würfeln um die Welt - present by SDAJ München</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6211637/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/Monopoly10-05.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_Monopoly10-05.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am ersten Februarwochenende, des Jahres 2010 unseres Herren, versammelten sich Herren und Damen im Nobelhotel „Bayerischer Hof“, um über die oder besser ihre „Sicherheit“ der Welt zu debattieren, zu entscheiden und sich die Bäuche voll zu schlagen.&lt;br /&gt;
Ihre Sicherheit, Sicherheit für Rohstoffe, Sicherheit für Profit, Sicherheit für das kapitalistische System, bedeutet Krieg, Ausbeutung und Tod für den Rest der Welt.&lt;br /&gt;
Sie teilen den Globus dabei in Einflusszonen auf wie ein Spielfeld, bei dem die Menschen nur die entmündigenden Spielfiguren sind.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/Monopoly10-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_Monopoly10-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Passend zu dieser Metapher veranstaltete die SDAJ München, zwei Tage vor dem propagandistischem Treffen, am 04.02 Donnerstag, ein Straßentheater „Monopoly - Würfeln um die Welt“  ab 15 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.&lt;br /&gt;
In der Mitte des Spielfeldes, dass circa ein Drittel des Münchner Marienplatzes beanspruchte, stand die Bühne mit gemütlichen weißen Ledersofas, auf denen sich vier Kapitalisten/Konzernbosse breit machten. Um mit einem übergroßen Würfen um Welt zu &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/Monopoly10-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_Monopoly10-03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;spielen. Die Welt, dass war in diesem Fall, dass Spielfeld, dass um die Bühne herum, mit großen Planen gelegt wurde.&lt;br /&gt;
Bekannt aus dem Brettspiel Monopoly, dass schon die kleinen Kinder in kleine Immobilienkapitalisten verwandeln soll, um ihnen die Liebe zum Geld von klein an beibringt,  war das Spielfeld in Länder und Regionen, wie z.B. Kosovo, Sudan, Kolumbien, Afghanistan, Indien, Laos etc. aufgeteilt. Die Konzernbosse  würfelten um diese Länder, besetzen die mit ihren Spielfiguren (Jungs verkleidet als Soldaten) und konnten die Länder  dann kaufen, um Kohle mit ihnen zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/Monopoly10-04.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_Monopoly10-04.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die „Bank“, also der Geldgeber, das war in diesem Fall der Staat, der durch das Spielfeld „Subventionen“ und „Sta(a)(r)t“ den Konzernen Kohle zu schieben, um ihre Großmachtansprüche zu finanzieren. Einzig allein die beiden Felder „Generalstreik“ und „Aufstand“ knüpfte den Kapitalisten, ein bisschen Geld, im Form einen wütend gewordenen Mobs ab.&lt;br /&gt;
Zwischen den vier Kapitalisten auf den Sofas, ihres Zeichens, ein Rüstungskonzern, ein Saatgutkonzern, ein Lebensmittelkonzern und ein Energie und Rohstoffkonzern, entbrannte im Spielverlauf ein wahrer Wettkampf um die Aufteilung der Welt.&lt;br /&gt;
Bis sich am Ende die Soldaten zusammen mit den Generalsstreikenden und Aufständigen  zusammenschlossen und die Kapitalisten stürzten!&lt;br /&gt;
Wiederrum um das Spielfeld, standen 18 Schautafeln, mit ernsthaften Informationen zu den dargestellten Ländern, dem  &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/Monopoly10-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_Monopoly10-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Einfluss der Nato und der westlichen Ländern bzw der Ausbeutung durch westliche Konzerne.&lt;br /&gt;
Über 3 Stunden lang verfolgten die verdutzten Passanten der Münchner Einkaufsmeile das Spektakel und informierten sich am Infotisch und den Schautafeln über die Hintergründe und über die Nato Kriegstagung im Bayerischen Hof.</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
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    <dc:date>2010-02-28T13:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6157328/">
    <title>Mobilisierungsveranstaltung ein voller Erfolg</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6157328/</link>
    <description>Die 1. Mobilisierungsveranstaltung zur Demonstration gegen die sog. Nato-Sicherheitskonferenz war ein voller Erfolg.&lt;br /&gt;
Mehr als 110 Leute diskutierten im Eine-Welt-Haus mit dem marxistischen Politikwissenschaftler Haluk Gerger aus Ankara.&lt;br /&gt;
Dabei wurde klar, dass die türkische Bevölkerung ökonomisch unterdrückt wird, der kurdische Teil der Bevölkerung jedoch unter doppelter Unterdrückung zu leiden hat.&lt;br /&gt;
Zum einen werden sie ebenfalls ökonomisch unterdrückt und ausgebeutet, jedoch stehen sie zum anderen auch unter einer rassistischen Unterdrückung durch den Großteil der türkischen Bevölkerung.&lt;br /&gt;
Diese kompensiert, so der Referent Haluk Gerger, ihre ökonomische Unterdrückung dadurch das sie die Kurden national unterdrückten.&lt;br /&gt;
Haluk bezieht sich dabei auf Karl Marx, der schrieb, dass ein Volk, das ein anderes Volk unterdrückt niemals selber frei sein kann.&lt;br /&gt;
Am Ende der Veranstaltung bejahte der Referent ausdrücklich das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Volkes, auch der Kurden.</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
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    <dc:date>2010-01-26T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6092897/">
    <title>K3 – Kommunistischer Kaffeeklatsch</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6092897/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/k309-01.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_k309-01.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Diesen Freitag (den 11.12.2009) war es mal wieder soweit, bereits zum dritten Mal haben wir im Ligsalz 8 unser monatliches Café organisiert. Auf Grund der Jahreszeit gab es für die gewohnten fairen Preise auch Kuchen und Glühwein. Inhaltlich haben wir uns mit der Repression gegen die baskische Jugendbewegung beschäftigt, die in den letzten Wochen wieder stark zugenommen hat. Dazu hatten wir baskische Plakate, Bilder, einen Film sowie einen baskischen Genossen da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/k309-02.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_k309-02.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl ein Café natürlich ein Ort sein soll um Spaß zu haben, war es uns wichtig zu zeigen dass linke Bewegungen in anderen Ländern unter viel schwereren Bedingungen zu kämpfen haben als wir. Neben dem Baskenland ist dafür dieser Tage mal wieder die Türkei „bestes“ Beispiel. Gestern Abend wurde die DTP (Partei für eine demokratische Gesellschaft ), die einzig legale Vertretung der Kurdinnen und Kurden, verboten. 35 Funktionären der Partei wurde ein 5 jähriges Politikverbot erteilt und 2 Abgeordneten wurde ihr Mandat entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/k309-03.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_k309-03.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Nachdem wir uns mit den linken Bewegungen weltweit solidarisiert hatten, wurde die Stimmung wieder ausgelassen und es wurde wie immer fröhlich diskutiert und gefeiert. Unser Café ist mittlerweile wohl so beliebt das sogar ein artig Deutscher mit ein paar &lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/k309-04.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_k309-04.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Freunden bei uns mitfeiern wollte. Das ehrt uns zwar sehr, leider mussten wir ihm aber den Zutritt verweigern, da bei uns kein Platz für RassistInnen und NationalistInnen jeder Art ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bedanken uns bei allen die da waren, mit gefeiert haben, Kuchen gebacken haben und geholfen haben und hoffen, dass wieder viele von euch und hoffentlich noch mehr zu unserem nächsten Café im Januar kommen. 

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/k309-05.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freenet-homepage.de/sdaj/th_k309-05.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;311&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>sdaj.muc</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sdaj.muc</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-15T02:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6081292/">
    <title>Zu Gast bei Freunden</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6081292/</link>
    <description>Seit einem Jahr gibt es nun in Nürnberg den Naziladen Tonsberg, seit dessen Eröffnung ist einiges passiert. Es gab eine Demonstration mit 2000 Teilnehmern, Glasbrüche, Verschönerungen mit Farbe und viele andere kleinere oder größere Aktionen. Jetzt soll dem Naziladen das Weihnachtsgeschäft versaut werden, deshalb gab es diesen Samstag eine Belagerung des Naziladens. Das war natürlich ein super Grund für die SDAJ München unsere GenossInnen in Nürnberg zu supporten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Hundert AntifaschistInnen hatten sich schon mittags auf beiden Seiten des Naziladens versammelt und sich zum Ziel gesetzt, dass an diesem Tag keine Klamotten über dessen Ladentisch gehen. Zuerst sah es so aus als wäre die Anwesenheit von AntifaschistInnen gar nicht benötigt, da die Polizei sowieso schon alles abriegeln würde, allerdings versuchten doch den ganzen Tag Nazis im Laden shoppen zu gehen. Dies konnte zum Großteil durch konsequentes Handeln verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der breiten Unterstützung auch aus dem gewerkschaftlichen Spektrum hielt sich die Polizei sehr zurück. Trotz mehrerer kleiner Rangeleien mit Nazis wurde relativ wenig gefilmt und es konnte durchgesetzt werden, dass viele TeilnehmerInnen auf dem weg zur Kundgebung ihre Personalien nicht abgeben mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bedanken uns bei allen die an diesem kalten Samstag gekommen sind und ihren Protest gegen Naziläden auf die Straße getragen haben!</description>
    <dc:creator>sdaj.muc.ost</dc:creator>
    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
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    <dc:date>2009-12-05T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6082894/">
    <title>Rede auf der Demo für das Leben von Mumia am 5.12.09</title>
    <link>http://sdajmuenchen.twoday.net/stories/6082894/</link>
    <description>Liebe Freundinnen und Freunde,&lt;br /&gt;
liebe Genossinnen und Genossen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, kurz vor dem 28. Jahrestag seiner Verhaftung, stehen wir hier um für die Freiheit und das Leben von Mumia Abu Jamal zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die aktuellen Bestrebungen der USA die Hinrichtung nun durchzuführen wurde Mumia wieder ein Thema auf vielen politischen Veranstaltungen, Demonstrationen und Zeitungsartikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt mit seiner eigenen Journalistischen Tätigkeit aus dem Gefängnis trägt er selber dazu bei nicht vergessen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen hier heute für ihn und seine Freilassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – und ich glaube das ist auch in Mumias Namen – wir dürfen nicht vergessen, daß der Kampf für Mumias Freiheit auch ein Kampf um die Freiheit aller politischen Gefangenen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen nicht vergessen, daß wir heute auch für zehntausende andere Menschen demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch von zwei anderen Fällen berichten. Ich glaube, das ist ganz im Sinne Mumias, der in seinen Artikeln immer wieder betont, daß er nicht alleine ist, sondern ein Sprachrohr für die unzähligen anderen Gefangenen in den USA und sonst wo auf der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist die Gefangene Güler Zere in der Türkei.&lt;br /&gt;
Ich erwähne sie, da sich in den letzten Wochen in der Türkei eine riesige Bewegung für ihre Freilassung gebildet hat. Jede Woche gab es Demonstrationen mit mehreren tausenden TeilnehmerInnen.&lt;br /&gt;
Güler Zere wurde vor 14 Jahren, im Alter von 23 bei einer militärischen Operation der türkischen Armee verhaftet. Als Vorwand behauptete man sie sei Mitglied der Revolutionären Volksbefreiungskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Gefangenschaft bekam sie Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auf Grund der Gefängnisbedingungen zu spät diagnostiziert. Doch ihre Behandlung wurde von der Gefängnisbehörde verweigert.&lt;br /&gt;
Infolge dessen verschlimmerte sich ihre Krankheit. Heute schwebt sie in Lebensgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärzte geben ihr eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 30%, allerdings nur bei effektiver medizinischer Behandlung, die ihr im Gefängnis nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch – wie gesagt - in den letzten Wochen formierte sich breiter Widerstand. Die Menschen gingen zu zehntausendst auf die Straße, kämpften um ihre Freilassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es funktionierte: Der türkische Staat konnte ihre Gefangenschaft nicht mehr rechtfertigen.&lt;br /&gt;
Durch den öffentlichen Druck wurde sie vor zwei Wochen aus dem Gefängnis entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist das ein politischer Erfolg, persönlich ist es aber ist es leider keiner. Denn Güler Zere ist mittlerweile so stark an Krebs erkrankt, daß ihr kaum noch Überlebenschancen gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel ist die Lage von linken und gewerkschaftlichen AktivistInnen in Kolumbien. Mehr als 7500 politische Gefangene sitzen dort in den Knästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal ob GewerkschafterIn, KommunistIn oder AktivistIn einer sozialen Bewegung,  keiner dort ist von der staatlichen Repression, die in Zusammenarbeit mit den USA agiert sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der Gefangenen wurden wegen Unterstützung des sogenannten „internationalen Terrorismus“ inhaftiert. Dies soll die Menschen einschüchtern und daran hindern sich zu wehren. Daran hindern, legitimen Widerstand gegen das faschistoide System des kolumbianischen Präsidenten Uribe und seinen Paramilitärs zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb fordern wir, gemeinsam und mit Mumia Abu Jamal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit für alle politischen Gefangenen in den USA, in der Türkei, in Kolumbien und auf der ganzen Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickeln wir zusammen den Nötigen Druck um Mumia zu befreien! Im Rahmen der Proteste für Mumia ist es uns als SDAJ München wichtig auch die nicht so bekannten politischen Gefangenen in den kapitalistischen Staaten dieser Welt in unseren Kampf mit einzubeziehen. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit für Mumia Abu Jamal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit für alle politischen Gefangenen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch die internationale Solidarität!</description>
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    <dc:subject>02 Aktionsberichte</dc:subject>
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